Monat: Januar 2020

Uschi Müller im ABGE-Netzwerk

Uschi Müller: „Ich malte…, ich hatte unerreichbare Träume, welche mich heute nicht losließen. Aber gerade diese unerreichbaren Träume, diese Traurigkeit der nie enden wollenden Sehnsüchte, welche damit einhergingen, inspirierten mich.“

Uschi Müller unterstützt das Netzwerk „Leben ohne Armut“ und möchte auch bei den „LoA“ – Festen ihre Kunst präsentieren.

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Martin Mulderer im ABGE-Netzwerk

Ich bin am 26.1.1972 geboren, habe technische Ausbildungen gemacht und bin derzeit arbeitslos. Die Kunst gibt mir ein Feld mich zu verwirklichen.  Ich halte viel von der Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Damit wären wir abgesichert und als „Mensch“ nicht hinterfragt: wir könnten uns unsere Zeit und Ressourcen einteilen und fänden einen Weg, uns dort einzusetzen, wo wir uns als Arbeitskraft nützlich machen wollen und können.

Was gar nicht geht: Leute werden zu 12-Stunden-Jobs genötigt oder sogar Opfer von Lohn-Dumping.

Viele Firmen sind ohnehin immer mehr automatisiert und dennoch wird der Bürger als Person ausgenutzt, für wenig Geld inadäquat viel zu leisten. Der Mensch „an sich“ sollte in meinen Augen mehr Stellenwert haben, als letztendlich nur die Wirtschaft anzukurbeln.

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Hans Matz im ABGE-Netzwerk

Hans Matz schweißt – sägt – schraubt – fertigt an – und repariert „fast“ alles. Beruflich war er beim Flughafen Graz als Mechaniker tätig. Schon als Kind wurde Hans Matz als Winnetou bezeichnet. Er hat sich Zeit seines Lebens mit der Kultur der Indianer beschäftigt. Heute nennt sich der Indianerfan, der in einem Bauernhaus in Stainz bei Straden (Steiermark) lebt, „Weiße Feder“.

Weiße Feder war der größte Weissager der Hopi-Indianer. „Ich fühle mich zu Pflanzen und der Natur hingezogen. Bereits als Kind beschäftigte mich die Kraft der Pflanzen. Ich habe als Kind in Graz Seiersberg immer Tiere mit nach Hause gebracht“, erzählt Weiße Feder.

Er war sofort bereit, im Netzwerk „Leben ohne Armut“ mitzuwirken und bot seine handwerklichen Fähigkeiten an, die wir sicher gut brauchen können.

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Bernadette Haspel im ABGE-Netzwerk

Bernadette Haspel ist die 63. Teilnehmerin im Netzwerk „Leben ohne Armut„. Sie kam erst über die ABGE zum Grundeinkommen. Sie liebt das Flohmarktleben, wo sie oft mit Menschen in Kontakt kommt, die ein Grundeinkommen notwendig brauchen könnten.

Vor allem im ländlichen Bereich gibt es viel zu tun. Die Mittelbetriebe verschwinden aus den Ortschaften, so dass es kaum mehr Geschäfte, Firmen und Wirte gibt. Durch die wenigen Arbeitsplätze im eigenen Ort sind die Dörfer tagsüber leer. Der öffentliche Verkehr ist nicht nur schlecht, sondern auch teuer.

Die Menschen kommen nicht einmal dazu, für den nötigen Landschaftsschutz im eigenen Ort zu sorgen. Obst fällt tonnenweise ab, weil sich keiner zeitlich darum kümmern kann. Ein Grundeinkommen würde die Situation verbessern und die Dörfer beleben. Bernadette Haspel gefällt besonders, dass sich die ABGE mit Grundeinkommen ohne Geld beschäftigt.

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Mona May im ABGE-Netzwerk

Leben ohne Armut“ ist ein sehr, sehr wichtiges Thema!

Mona May Curriculum Vitae. Geboren bin ich in Österreich, genau genommen in einer kleinen Stadt namens Perg in Oberösterreich im dortigen Mühlviertel. Meine wichtigste künstlerische Ausbildung genoss ich an der Erika Gangl-Schule in Linz in OÖ. Bevor es mich nach Wien und Graz verschlug, wo ich lange Zeit lebte und als Tanz- und Theaterschaffende arbeitete, reiste ich durch halb Europa, um verschiedene Kunstformen kennenzulernen und mich mit anderen KünstlerInnen auszutauschen. Es ging nach Deutschland, Italien, Sizilien und Portugal. England bescherte mir einen längeren Aufenthalt in London, in Spanien hielt ich mich drei Monate auf, um anschließend Frankreich zu durchqueren und in Paris für fast ein Jahr zu verweilen.

Was gibt es noch über mich zu sagen: Seit dem ich mich bewegen kann, tanze ich. Seit dem ich denken kann, schreibe ich. Seit mir bewusst ist, dass alle Kunstformen irgendwie zusammenhängen, habe ich eine Vorliebe für Interdisziplinarität und verbinde in fast all meinen Arbeiten Literatur, Film, Bildende Kunst, Theater, Musik und Tanz miteinander. Als Autorin zeitgenössischer Theaterstücke und vieler anderer Texte (Lyrik und Prosa) bin ich Regisseurin, Theaterschaffende, Tanztheoretikerin, Begründerin der Lehre von der Organisch-Organisierten Bewegung, Tanzkünstlerin, Tanzpädagogin, Choreografin, Performerin und bekennende Freidenkerin. Unter anderem war ich die Gründerin des Vereins GE(H)ZEITEN, dessen Obfrau und künstlerische Leiterin bis 2010 und inszenierte zahlreiche spartenübergreifende Tanz und Theaterstücke und Performances mit der vereinseigenen Company subsTANZ. Zudem war ich Initiatorin und Leiterin der Kommunikationsplattform TransTanz für Tanz- und Theaterschaffende. Nebenbei war ich Gastdozentin an der Technischen Universität Graz (Abteilung Architektur) mit dem Themenschwerpunkt Raumwahrnehmung. Mehrere Jahre leitete ich als Ausbilderin für zeitgenössischen Tanz und als Choreografin in Graz den Lehrgang Zeitgenössischer Tanz im Visier bei Uni-T. 2012 zog ich aus familiären und gesundheitlichen wieder nach Oberösterreich und lebe zurzeit in Sarmingstein / St. Nikola a. d. Donau. Hier kann ich dem Schreiben ohne Ende frönen und die Wortkunst im Sinn einer Verlebendigung stilistisch „perfektionieren“.

Seit 2015 bin ich die künstlerische Leiterin des Vereins argeLeute und seit 2019 auch die Obfrau desselben, für den ich zeitgenössische Theaterstücke schreibe und mit dem Ensemble des Vereins inszeniere. Im November 2018 habe ich das Projekt GOETHE IST TOT – WIR LEBEN ins Leben gerufen, um weniger bekannten KünstlerInnen schreibend eine Plattform zu bieten.

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Paolina Đečević im ABGE-Netzwerk

Paolina Đečević hat eine umfangreiche Ausbildung am Klavier, für Gesang und darstellende Kunst.

Bildungsabschluss 2019 „Chorleitung und Gesangsausbildung für Chöre“ Johann-Joseph-Fux Konservatorium Graz, Österreich. 2016 – Masterstudium für „Klavierkollaborative“ Die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Österreich. 2009 – Masterstudium für Klavier Akademie der Künste, Novi Sad, Serbien.

Sie freut sich, dass sie das Netzwerk „Leben ohne Armut“ unterstützen kann und hat nicht nur ein solidarisches Zeichen gesetzt, sondern auch angeboten, ein Klavierkonzert für uns zu geben. Die ABGE ist glücklich, dass immer Künstler, so wie eben Paolina Đečević sich engagieren und wir bald Menschen mit Soforthilfe das Leben verbessern können.

Paolina Đečević hat uns Kontakte vermittelt, wo wir 2020 in Graz eine „Leben ohne Armut„-Veranstaltung abhalten können. Ihr Engagement steigert unsere Motivation und wir danken für die Hilfe, so dass wir in Graz bald unser erste Veranstaltung organisieren können.

Links: Webauftritt | Youtube

Erwin Bartsch im ABGE-Netzwerk

Erwin Bartsch, Jahrgang 1959, war nach Absolvierung von acht Jahren HTL-Hochbau 13 Jahre in einem Wiener Architekturbüro mit niederösterreichischen Wurzeln in der Bauleitung (Flughafen Wien Schwechat, Krankenhaus Mistelbach, div. Wohnbauten …) tätig. 1990 machte er sein Hobby, die IT, zu seiner Berufung und sich damit selbständig. Dies also nunmehr seit 30 Jahren!

Im Frühsommer 2013 – gewarnt durch die Enthüllungen von Edward Snowden – ist er nunmehr in mehreren kleinen, (gesellschafts-) politischen Gruppierungen aktiv, wie z.B.: „Meine Stimme G!LT“ (Liste Roland Düringer bei Nationalratswahl 2017), Personenkomitee Selbstbestimmtes Österreich, Solidarwerkstatt usw. und setzt sich für eine bessere Demokratie über sogenannte Bürgerparlamente ein.

Er sieht im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung vieler Lebensbereiche in einem Grundeinkommen, wie dieses auch immer geartet sein mag, eine unumgängliche Entwicklung. Er spricht auch nicht (nur) von GrundEINkommen, er fordert ein „GrundAUSkommen“ für alle Menschen dieser Welt – und dieses Auskommen muss nicht zwangsläufig mit Geld zu tun haben.

Links: Webauftritt | Privatsphäre.at

Barbara Wasle im ABGE-Netzwerk

Barbara Wasle aus Graz ist ein gutes Beispiel dafür, dass Menschen mit einem Grundeinkommen nicht in der Hängematte liegen. Sie müsste sich nicht engagieren, aber sie tut es. Sie setzt nicht nur ein solidarisches Zeichen im Netzwerk „Leben ohne Armut“, sondern engagiert sich in Graz für #abge und organisiert bereits für Februar das erste Treffen Graz – Steiermark, zu dem wir herzlich einladen.

Für Barbara Wasle ist es wichtig nicht nur zu reden, sondern aktiv an einer positiven Zukunft ohne Armut zu arbeiten. Es ist ihr ein Anliegen, andere Initiativen (Radio Helsinki, Armutskonferenz, …) einzubinden.