Monat: Dezember 2019

Robert Zimmel im ABGE-Netzwerk

Robert Zimmel stammt aus St. Pölten und lebt seit ca. 40 Jahren in Wien, wo er die Wiener Kunstschule besuchte. Er ist Maler, stellt Skulpturen her und betreibt derzeit hauptsächlich Kunstfotografie, die geprägt ist von alltäglichen Motiven, die durch Effekte in besonderen Farben- und Lichtkunst verwandelt werden.

Das Grundeinkommen ist für ihn ein wichtiges Thema für die Zukunft. Seine Erfahrung in der Wiener Kulturszene, sowie sein Wissen über Kunsteinrichtungen und Veranstaltungsstätten bringt er in die #abge ein. Die Möglichkeit für die erste Veranstaltung im Cafe Restaurant „G´schamster Diener“, haben wir ihm zu verdanken.

Brigitte Reiskopf im ABGE-Netzwerk

Brigitte Reiskopf, geb. 2.06.1976 in Wien, wohnhaft in Perchtoldsdorf.

„Ich liebe die Kunst, innerhalb derer sich Assoziationen herstellen lassen, die helfen, das Leben zu begreifen. Kunst lässt uns im Leben schillernde profunde Abenteuer erleben, in denen wir uns wiederfinden. Wir brauchen uns nicht verändern, umkehren, sondern stets eintreten in das, was uns umgibt. Da ist so viel Raum an Interpretation möglich, wir wie wir es gar nicht zu erdenken vermögen.“

Sie ist eine Freundin des Grundeinkommens und würde sich freuen, wenn durch die #abge in Österreich endlich „etwas weiter gehen“ würde. Ein Leben unter der Armutsgrenze empfindet sie als menschenunwürdig. Zudem würde ein Grundeinkommen nicht nur sozial absichern, sondern Menschen in eine aktive Selbstständigkeit helfen, ist Brigitte Reiskopf überzeugt.

Sie freut sich schon darauf, bei den Benefizveranstaltungen „Leben ohne Armut“ ihre Kunst präsentieren zu dürfen.

Das Buch „Unchained psychosis“ ist in Planung und wird voraussichtlich 2020/21 herausgegeben werden.

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Berndt Luef im ABGE-Netzwerk

Berndt Luef ist am 9.08.1952 in Knittelfeld geboren. Er wollte nach der Matura Klavier studieren, verlor aber bei einem Arbeitsunfall in der Ferialpraxis 1970 den kleinen Finger und den Ringfinger der linken Hand, der Mittelfinger blieb steif. Da er trotzdem unbedingt Musiker werden wollte, lernte er Schlagzeug und begann ein Jahr später an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz zu studieren (Klassik & Jazz). Nach Beendigung seines klassischen Studiums 1979 konzentrierte er sich auf das Vibraphon und absolvierte 1983 auf diesem Instrument sein künstlerisches Diplom. Seitdem lebt er als freischaffender Künstler in Graz. Zwischen 1988 und 2006 leitete er ehrenamtlich das Musikreferat im FORUM STADTPARK. Seit 2007 organisiert er das Musikfestival „Herbstzeitlose“ im WIST in der Moserhofgasse in Graz.

Schon während des Studiums schrieb Berndt Luef Kompositionen für seine diversen Ensembles, in denen er Schlagzeug spielte, was auch 1979 zu seinem Engagement bei der Rockgruppe MIRROR führte, die er dann zwischen 1984 und 1990 als Leiter weiterführte. 1982 gründete er das BERNDT LUEF TRIO in der Besetzung Vibraphon, Baß und Schlagzeug und 1993 das Musikerkollektiv JAZZTETT FORUM GRAZ – wobei das Repertoire dieser beiden Ensembles fast zur Gänze von Berndt Luef stammt. Außerdem schreibt Berndt Luef regelmäßig Kompositionen für die Programme der Kabarettgruppe DIE BLAUEN ENGEL.  

Sozialisiert in den späten 60er-Jahren hat sich Luef in seiner kompositorischen Tätigkeit auch immer mit politischen Ereignissen auseinandergesetzt. Mit MIRROR spielte er die Musik für einige Theaterproduktionen und Geschichts-Werkstätten. Die meisten der Kompositionen sind aber nach der Gründung des JAZZTETT FORUM GRAZ und in den Projektreihen „Work Stations“ (1996 – 1999), „Deviationen“ (2000 – 2002), „Trialogue“ (2003 – 2005), „Correlations“ (2006 – 2008), „Voyage out“ (2009 – 2011) und „Reflections“ (ab 2012) entstanden.  

Bei einem der wenigen Kompositionsbewerbe für Jazzmusik hat er 2001 mit der Jazzballade „Eyelash“ (CD „Deviation“) den ersten Preis gewonnen. Bedingt durch seine Auseinandersetzung mit dem Krieg in Ex-Jugoslawien und der Mitgliedschaft von Musikern aus diesem Gebiet in seinen Ensembles hat er zahlreiche Konzerte in Bosnien und Serbien gespielt. Als Gastmusiker spielt Berndt Luef u. a. mit STUDIO PERCUSSION graz, mit dem Parkorchester und in Patrick Dunsts Gruppe Tripod. Im Mai 2012 war Berndt Luef einer der „artists in resistence“ beim Festival KOMM:ST.

Die Komposition „La Carretera“ hat er nach der Lektüre des Romans „Trozas“ von B. Traven geschrieben.

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Iris Fürnkranz im ABGE-Netzwerk

Iris Fürnkranz ist alleinerziehende Mutter. Sie hat eine Diplomarbeit geschrieben und als soziale Begleitung im Verein Oase gearbeitet. Einzelbetreuung für schwererziehbare Jugendliche. Im 12. Bezirk im Jugendzentrum gearbeitet.

Durch die Arbeit lernte Sie die Bedürftigkeit der Jugendlichen kennen und weiß, wie positiv sich ein Grundeinkommen auf viele Probleme der Jugend auswirken könnte. Ein Zeichen im Netzwerk „Leben ohne Armut“ zu setzen, ist für Sie eine Selbstverständlichkeit.

Michael Pobisch im ABGE-Netzwerk

Michael Pobisch ist aus der heimischen Austropop-Szene seit Mitte der 1980er-Jahre nicht mehr wegzudenken. Dabei begann alles als Elvis-Imitator. Erst danach feierte er mit der Rock-Pop-Band „Stonehenge“, der Rock’n’Roll-Kombo „The Legendary Daltons“ oder dem Cover-Projekt „Lusthaus“ erste Erfolge, besonders im Wiener Raum.

2003 gründete er gemeinsam mit der Sängerin Mandana Nikou und dem Harmonika-Zampano Gerry Krautinger „SolidTube“. Als erste österreichische Band schafften sie es, über Crowdfunding einen Plattenvertrag zu erhalten.

2012 erreichten sie bei der ORF-Show „Die große Chance“ den zweiten Platz. Ihr Album „The Running Time“ stieg sogar bis auf Platz 1 der österreichischen iTunes-Charts. Zahllose Auftritte in und um Österreich folgten.

2016 startete er mit dem Austropop-Projekt „Vox Populi“ neu durch. Parallel dazu verwirklichte er mit Gotty Beer, dem Frontsänger seiner ehemaligen Band „The Legendary Daltons“ die Idee, gemeinsam einen Abend voller altbekannter, aber auch aus eigener Feder entstandener „Austro-Schmankerl“ zu servieren. Der Erfolg gab und gibt den beiden recht. Ihre Konzerte sind regelmäßig ausverkauft, ein Ende der Zusammenarbeit ist nicht abzusehen. Derart motiviert, reifte in den letzten Monaten in Michael Pobisch auch die Idee, erstmals allein kreativ zu werden. Solo, sozusagen. Wobei dies nur bedingt stimmt, fand er doch im Wiener Vollblutmusiker und Produzenten Gernot UHRsprung schnell einen kongenialen Partner. Gemeinsam beschlossen sie, den Austropop zu revolutionieren. Das Resultat klingt und heißt – „Afoch anders“ (VÖ 19. Mai 2019).

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Stephan Punderlitschek im ABGE-Netzwerk

Stephan Punderlitschek ist 1969 in Wien geboren. Kindheit in St. Gotthard im Mühlkreis. Wiener Sängerknabe, Musikgymnasium. Cellostudien am Bruckner-Konservatorium Linz und an der Musikhochschule Wien. Mitglied des Spring String Quartets – mit diesem internationale Konzerttätigkeit (zuletzt in den USA, Mozambique/Swasiland, Strasbourg, …)

Zusammenarbeit mit einer Vielzahl klassischer Komponisten, Instrumentalisten wie Jazzmusikern (Fr. Cerha, Montserrat Caballe, Heinrich Schiff, Lothar Koch, Christoph Cech, Lee Konitz, Ohad Talmor, Konstantin Wecker, Serj Tankian, Angelika Kirchschlager, …). Unterrichtet an der LMS Eferding: Violoncello.

Produktionen mit Lee Konitz Nonet, Peter Herbert, Christian Muthspiel, NDR Bigband, Wiener Akademie, Harmonices mundi, Ensemble Actuell, Johann Strauss Ensemble.

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