Grundeinkommen mit Geld

Wir wollen aufzeigen, dass eine Finanzierung des Grundeinkommens möglich ist, ohne neue Steuern einzuführen und in der zweiten Phase sogar ohne jemandem etwas wegzunehmen. Wir wollen ein Grundeinkommen schaffen, das die angespannte Neidgesellschaft definitiv beendet.

Das bedingungslose Grundeinkommens-Modell schlägt insgesamt drei Phasen vor, die auch unabhängig voneinander realisiert werden können. Dabei werden erstmals die Menschenrechte und die Bedingungslosigkeit als wichtigste Merkmale ernst genommen, um so eine nachhaltige, weltweite Umsetzung in drei Phasen zu ermöglichen, nämlich:


Phase 1 – Nationale Umsetzung:
„BGE Österreich“

Das bedingungslose Grundeinkommens-Modell für Österreich = „BGE Österreich

Mit der Einführung des BGE in Österreich wird das Sozialsystem nicht aufgegeben, sondern um das Grundeinkommen erweitert. Dies führt dazu, dass sich der administrative Aufwand um ein Vielfaches vereinfacht und die Bürokratie abgebaut wird, um so den Menschen mehr Freiheit und Sicherheit zu gewährleisten.

Am Ende haben alle mehr Geld in der Tasche, mehr Möglichkeiten und gleiche Chancen. Es entsteht dadurch ein gerechteres System, das auf Sicherheit und Vertrauen aufbaut.

Was entfällt alles durch das „BGE Österreich“ ?

Nach der Umsetzung des „BGE Österreich“ entfallen beispielsweise folgende Versicherungs-Leistungen:

Weiters entfallen alle individuellen Förderungen und Subventionen an Unternehmen, Vereine und Organisationen (ausgenommen Dienstleistungen, die dem Gemeinwohl und der Sicherheit von Menschen dienen). Es werden nicht juristische Personen gefördert, sondern direkt jeder einzelne Mensch.

Was bleibt weiterhin bestehen?

Alle notwendigen Mehrleistungen, die es auch bisher gab, um Menschen ein würdevolles Leben zu ermöglichen, wie zum Beispiel das Pflegegeld und die beste Unfall- und Krankenversicherung für alle Menschen.

Was kommt neu hinzu?

Das „BGE Österreich“ sollte als Menschenrecht in die Verfassung aufgenommen werden und fortan jedem Staatsbürger bedingungslos ausbezahlt werden, unabhängig davon, WO und WIE dieser gerne leben möchte.

Was ist durch das „BGE Österreich“ künftig gesichert?

Beim „BGE Österreich“ handelt es sich um:

  • Individuellen Rechtsanspruch
    Unabhängig davon, ob Du alleine oder mit anderen lebst, ob Du verheiratet bist oder nicht.
  • Keine Bedürftigkeits-Prüfung
    Jeder Mensch hat Anspruch darauf, unabhängig von Einkommen und Vermögen.
  • Bedingungslosigkeit
    Ohne Gegenleistung wird es – wie die Liebe – bedingungslos gewährt.
  • Existenz- und Teilhabe-Sicherung
    Es sichert Existenz und volle Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.

Weiters:

  • Sozialversicherung
    Es garantiert die beste Unfall- und Krankenversicherung für alle Menschen.
  • Pflegegeld bei besonderer Bedürftigkeit
    Pro Pflegestufe erhöht sich das „BGE Österreich“ um 20%.
  • Unpfändbar und wertgesichert

Wie hoch ist das „BGE Österreich“ ?

Die Formel lautet:

BGE Österreich“ = Mindestsicherung bzw. Mindestlohn + 100% Wohlstands-Anteil

Für Österreich wäre das für das Jahr 2020 ein bedingungsloses Grundeinkommen von etwa 1.800,– Euro netto (12x im Jahr) für alle Österreicher jedes Alters. Eltern von Kindern bis zum 18. Lebensjahr erhalten für diese nur die Hälfte des Betrags ausbezahlt – die andere Hälfte wird angespart und wird mit dem 18. Lebensjahr auf das Konto des dann Erwachsenen ausbezahlt, um so einen idealen Start ins Erwachsenenleben zu ermöglichen.

Kostenschätzung

„1.800,– Euro jeden Monat? Da kommt aber einiges zusammen!
Wieviel Geld benötigt wird, was dabei aber alles entfällt und wieviel dann noch (nach-) finanziert werden muss, legt unsere „Kostenschätzung für BGE Österreich“ (PDF, 3 Seiten) nachvollziehbar dar.

Auszahlungsstelle

Die Auszahlung kann immer nur in einem Land erfolgen, um so Doppelbezüge zu vermeiden, unabhängig davon, in welchem Land man seinen Lebensmittelpunkt gewählt hat. Es ist das Herkunftsland des Bürgers ausschlaggebend. Bei Doppel-Staatsbürgerschaften ist der Geburtsort maßgebend.

Gibt es auch ein BGE für Ausländer?

Ja, wir lassen niemanden zurück und haben folgende Ideen dazu:

Bedingtes Grundeinkommen (BGE)

Ausländische Bürger, die mindestens 10 Jahre bereits im Land leben oder zumindest drei Jahre legal im Land gearbeitet haben, haben ebenfalls einen Anspruch auf die Auszahlung eines Grundeinkommens. Diese Auszahlung unterliegt den Bedingungen, dass der ausländische Bürger seinen Hauptwohnsitz in Österreich hat und es in seinem eigenen Land selbst noch kein bedingungsloses Grundeinkommen gibt. Daher nur ein bedingtes Grundeinkommen (BGE).

Für Ausländer mit festem Wohnsitz in Österreich, deren Heimatland ebenfalls bereits ein bedingungsloses Grundeinkommen ausbezahlt, dessen Höhe jedoch geringer ist, als das nationale BGE, erhalten eine Ausgleichszahlung, um auf die selbe Höhe des nationalen BGE zu kommen.

Bedingtes Grundeinkommen Light (BGE Light)

Ausländische Bürger, die keinen Anspruch auf ein bedingtes Grundeinkommen (BGE) haben, weil sie erst weniger als 10 Jahre in Österreich leben oder weniger als 3 Jahre legal gearbeitet haben, erhalten – sofern sie einen legalen Aufenthaltsstatus haben – ein „BGE Light“ – ein vorübergehend bedingtes Grundeinkommen – in der Höhe von 50% des „BGE Österreich“ .

Für Ausländer mit festem Wohnsitz in Österreich, deren Heimatland ebenfalls bereits ein bedingungsloses Grundeinkommen ausbezahlt, dessen Höhe jedoch geringer ist, als das nationale BGE, erhalten eine Ausgleichszahlung, um auf die selbe Höhe des nationalen BGE zu kommen.

Bedingungslos vs. bedingt

Unter „BGE Österreich“ verstehen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), welches durch die Einführung in Österreich nur seinen Staatsbürgern selbst bedingungslos garantiert werden kann – also ohne jeglicher Bedingung.

Dies ist eine natürliche Eigenschaft der Bedingungslosigkeit, selbst keine Bedingungen zu stellen – daher kann das bedingungslose Grundeinkommen auf staatlicher Ebene nur seinen Staatsbürgern zugesprochen werden, und zwar als universelles Menschenrecht, das nicht mehr verloren gehen kann.

Geld für die Auszahlung des Grundeinkommens
ist mehr als genug vorhanden.


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