Corona und Grundeinkommen!

Liebe Österreicherinnen und Österreicher!
Liebe Künstler, Jungunternehmer, Teilzeitbeschäftigte, Freiberufler, Alleinerzieher, Kurzarbeiter, Arbeitslose, Wirtschaftstreibende, …

Unser Sozialsystem ist eines der besten der Welt und wir können uns glücklich schätzen, es in dieser Art zu haben. Es war die richtige Antwort auf die Geschehnisse, die zu den Weltkriegen geführt hatten. Für den Wiederaufbau war es unverzichtbar, aber in den letzten 70 Jahren hat sich wirtschaftlich vieles verändert.

Die Auswirkungen eines Virus haben nun aufgezeigt, wie sinnvoll ein Grundeinkommen wäre, um eine stabile, soziale Sicherheit zu gewährleisten.

Hatte man früher bis zu drei Arbeitsstellen im Leben, so sind es heute oft bis zu 20 und mehr, die ein Mensch in seinem Arbeitsleben durchmacht. Die Wirtschaft ist flexibel geworden, das Sozialsystem ist gleich geblieben und das führt dazu, dass seit den 70er-Jahren die Armut wieder zunimmt. Wenn wir den sozialen Frieden aufrecht erhalten und soziale Konflikte vermeiden wollen, muss sich dringend etwas ändern.

Wie es aussieht, ist auch das Gesundheitssystem neu ausgerichtet, sodass man auf einen Virus oder eine Seuche sensibler reagiert, um Menschenleben zu schützen. Wie wir in der Corona-Zeit 2020 gemerkt haben, kann zum Schutz des Volkes die Wirtschaft, die Kultur, das soziale Leben und vieles mehr „heruntergefahren“ werden. Viele Menschen sind durch die Corona-Maßnahmen in die Armut gerutscht. Künstler verloren ihre Einnahmen durch fehlende Auftritte, Jungunternehmen, Wirtschaftstreibende usw. konnten die Umsätze nicht mehr erzielen. Freischaften verloren ihr Geschäft, weil die notwendigen sozialen Kontakte nicht mehr möglich waren. Aber es traf auch Wirte und Geschäfte, die eigentlich sehr stabil schienen.


In der Corona-Zeit hat die Zahl der Arbeitslosen stark zugenommen, viele sind in die Kurzarbeit geschlittert und haben somit kaum mehr ein Auskommen mit ihrem Einkommen. Viele Erziehungsberechtigte konnten keinen Job mehr ausüben, da sie keine ausreichende oder gar keine Betreuung für ihre Schützlinge finden.

Eines ist sicher: Ein Grundeinkommen hätte sehr vielen Menschen geholfen, die Maßnahmen sicherer zu bewältigen. Zudem würde das Grundeinkommen im Ganzen die soziale Sicherheit stabilisieren und die Armut erheblich verringern oder sogar vermeiden. Die finanzielle Armut sogar beseitigen, soferne das Grundeinkommen über der Armutsschwelle liegt. Ein Grundeinkommen ist krisensicherer als das derzeitige Sozialsystem.


Darum würden wir uns freuen, wenn wir gemeinsam das Thema Grundeinkommen in Österreich voranbringen, damit wir bei der nächsten Krise besser aufgestellt sind. Unterstützen Sie die Akademie BGE und wenn es möglich ist, werden Sie mit uns gemeinsam aktiv.

Armut kann jeden treffen!

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